Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) wünscht dem am Samstag gegründeten NRW-Landesnetzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ aus Bürgerinitiativen und Verbänden viel Erfolg bei der gemeinsamen Arbeit für eine artgerechte und flächengebundene Tierhaltung in mittelständisch-bäuerlichen Strukturen. Gemeinsam mit den bundesweit 200 Initiativen und Organisationen im bundesweiten Netzwerk sei es bereits gelungen, im neuen Bundesbaugesetz ein Vetorecht der Gemeinden gegen große gewerbliche, flächenknappe Tierfabriken zu verankern.
nachfolgend einige sicherlich nicht ganz uninteressante Informationen:
1. Baugesetzbuch wird geändert
· http://landesnetzwerk-niedersachsen.net/?p=1451
· http://wp.me/p15nTu-2Wt
Sicherlich ein wichtiger Zwischenschritt für uns alle. Auch die Vielzahl der verhinderten Mastställe gibt uns allen sicherlich weiter viel Energie, uns noch mehr gegen die Agrarfabriken einzusetzen. Es lohnt sich, sich einzumischen. Dafür bietet sich die bevorstehende Bundestagswahl ganz besonders an.
Am Freitag, der 3.5., ist der definitiv letzte Termin für Einwendungen gegen die agrarindustrielle Masthühner-Mega-Anlage in Gumtow.
Per Post (muss am 3.5. ankommen!) oder per Fax den beigefügten Text an den Landkreis Prignitz senden (dazu bitte eigene Adresse und Datum einfügen und unten unterschreiben).
Gern natürlich mit individuellen Ergänzungen...
Wichtig: je eine Einwendung in Sachen Irtoma Geflügel GmbH und Gumtow Geflügel GmbH.
Einwendungen kann jeder unabhängig vom Wohnort erheben.
Bürgerinitiativen- und Verbände-Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ stoppt binnen 4 Monaten 16 Tierfabriken für 880.000 Masthühner, 70.000 Schweine und 20.000 Puten
Tierschutzlabel auf nationaler oder auch internationaler Ebene können Verbrauchern mehr Sicherheit beim Kauf von Produkten bieten, die aus artgerechter Tierhaltung stammen. Deshalb sind Initiativen zu solchen Labeln zu unterstützen – insbesondere solange es auf EU- und Bundesebene eher Blockaden bei der Einführung gesetzlicher Siegel gibt.
Der Begriff „Moderne Tierhaltung“ als agrarindustrie-beschönigendes Schlagwort der Agrarindustrie und des Bauernverbands wurde von Bäuerinnen und Bauern offenbar zum „Dummwort des Jahres“ gewählt
Als „vergebliche Mühe“ bezeichnet die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Flut von sogenannten „Kommunikations-Seminaren“, in denen der Bauernverband die Teilnehmer für die Verteidigung der agrarindustriellen Tierhaltung im „Umgang mit Medien und Öffentlichkeit“ schulen will. Ein solches „Kommunikationstraining“, so die AbL, bräuchten eigentlich nur die wenigen Investoren von großen Schweine- und Geflügel-Agrarfabriken, die wirklich mit dem Widerstand von Bürgerinitiativen rechnen müssten.