Holländische Hochschullehrer plädieren für nachhaltige Viehhaltung

Hunderte von holländischen Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen fordern in einem öffentlichen Aufruf einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft. Sie verlangen einen Wechsel von intensiver, in großem Stil durch Wirtschaft und Technologie beherrschte Viehindustrie hin zu einer Viehhaltung, bei der Wirtschaft und Technologie im Dienste des Tierwohls, des Menschen und der Gesellschaft stehen. In ihrem Positionspapier erläutern sie, warum das die Perspektive für wirkliche Nachhaltigkeit sei. Diese Viehhaltung komme der Natur und den Bedürfnissen aller lebenden Wesen zu Gute. Mit dieser Umkehr würde die Viehhaltung gesellschaftlich annehmbar und zulässig .
Das Positionspapier im Original und in deutscher Übersetzung, sowie eine Pressemeldung der AbL zum Thema stehen am Ende dieses Beitrags zum Herunterladen bereit.

Protest auf Agrarministerkonferenz in Plön: Agrarsubventionen müssen Tierschutz und nachhaltige Regionalentwicklung besser fördern!

Ab dem 29. April 2010 tagt in Plön (Schleswig-Holstein) die Agrarministerkonferenz. Das Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" wird die Agrarminister bei ihrer Anfahrt zum Tagungsort im Plöner Schloss mit einer Protestveranstaltung begrüßen. Treffpunkt ist die Ecke Hamburger Straße (B 430) an der Zufahrt zum Schloss, Beginn 11:00 Uhr. Die Pressemitteilung des Bündnisses steht am Ende dieses Beitrags zum Herunterladen bereit.

Für eine zukunftsfähige, artgerechte und nachhaltige Nutztierhaltung in bäuerlicher Landwirtschaft

Das Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerinitiativen gegen industrielle Tierhaltungsanlagen, Verbänden aus Umwelt- und Tierschutz, Vertretern aus dem kirchlichen Bereich und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Bündnispartner lehnen die Tierhaltung nach industriellen Maßstäben in Agrarfabriken ab.

Unsere gemeinsamen Forderungen lauten in Kurzform:

  1. Vielfalt, Gerechtigkeit und Arbeitsplätze in ländlichen Regionen - Privilegien für industrielle Tierhaltung abschaffen
  2. Klima- und Tierschutz wirksam verbessern
  3. Kennzeichnung der Haltungsform auf tierischen Lebensmitteln
  4. Agrarsubventionen nur für höhere Standards im Tier- und Umweltschutz
  5. Überproduktion abbauen, Exportsubventionen streichen
  6. Heimische Futtermittel ohne Gentechnik

Das Positionpapier Für eine zukunftsfähige und nachhaltige Nutztierhaltung auf bäuerlichen Betrieben – gegen Agrarfabriken! und die Pressemeldung zur Kundgebung des Netzwerkes am 14.01.2010 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin steht Ihnen hier zum Herunterladen und Weiterverbreiten zur Verfügung.

Protestmarsch in Wolfenbüttel

Demonstration in Wolfenbüttel
29.05.2010 um 10:00 Uhr
auf dem Schloßplatz

Eine Aktion der Bürgerinitiativen
Burgdorf/Berel, Cramme, Hämelerwald,
Ilsede/Lahstedt und Üfingen/Alvesse

Mit dieser Aktion soll - ähnlich wie vor einiger Zeit in Peine - die Problematik der Massentierhaltung auch in der Kreisstadt Wolfenbüttel bewusst gemacht werden. Eine möglichst große Beteiligung soll unserem Anliegen Nachdruck verleihen!

Protestmarsch gegen die geplante Hähnchenmastanlage in Üfingen/Alvesse

Am 08.05.2010 um 15:30 Uhr treffen wir uns am i.-Punkt (Spritzenstraße 1) in Salzgitter Üfingen zur Auftaktkundgebung mit anschließendem Protestmarsch zum Bauer Christoph Gerecke.
Wir freuen uns über jeden, der Zeit findet uns zu unterstützen.

Vielen Dank,
Steffen Ducke

Sprecher BI - Üfingen/Alvesse

Bauernhöfe oder Agrarfabriken? – Wege zu einer artgerechten Nutztierhaltung

Der agrarpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Friedrich Ostendorff, lädt am 19.04.2010 zu einem Fachgespräch in Berlin ein.

Einwendungsfrist Geflügelschlachthof Wietze - Mustereinwendungen online verfügbar

Liebe Mitstreitende,

die BI Wietze bittet alle Bündnispartner dringend darum, bis zum Ablauf der Einwendungsfrist am 30.03.2010 möglichst viele Einwendungen gegen die Errichtung des Geflügelschlachthofes in Wietze bei den zuständigen Behörden zu stellen. Mustereinwendungen stehen hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Mit besten Grüßen für ein aktionsreiches Wochenende,

Stefan Johnigk

Forum jetzt im neuen Layout - herzlichen Dank an Tatjana Beitler und Karl Stark!

Das Schweineschwänzchen im Logo unseres Bündnisses ist seit unserer Demo auf der Grünen Woche am 14.01.2010 in Berlin allen Bündnispartnern wohlbekannt. Es steht als Symbol für eine tiergerechte Landwirtschaft, in der die Produktionsbedingungen an die Bedürfnisse der Lebewesen angepasst werden (und nicht umgekehrt). Tatjana Beitler, Karl Stark und das Team von Polyform aus Berlin haben es für das Netzwerk entworfen und kostenlos zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!
Nun ist auch das Aussehen unseres Forums an die Bedürfnisse der Leserinnen und Leser angepasst worden...

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